Die 5 Schritte des Design Thinking

Wo begann das Design-Denken? Nun, das Design-Denken ist viel älter als das Schlagwort, das wir uns ausgedacht haben, um es anzugeben. Es beginnt mit Architekten, Künstlern, Philosophen und Zivilplanern der Vergangenheit, Innovatoren hinter komplexen Gestaltungsideen wie dem Entwässerungssystem der Indus-Tal-Zivilisation, dem Parthenon in Griechenland, Platons ethischen Abhandlungen oder gar den komplizierten Bewässerungsfeldern der Ägypter. Was in den Äonen unverändert geblieben ist, ist die Essenz von ethos – der soziale Wert von Design – da jedes Design unwiderruflich sozialer Natur ist. Hier sind einige wichtige Dinge, die man beachten sollte, wenn man den alten Code hackt.

Schritt 1 – Empathie

Jede soziale Anstrengung beginnt mit dem menschlichen Element. Es geht darum, die Moleküle zu identifizieren, die Ihre Zielgruppe ausmachen, unter die Haut zu gehen und zu entdecken, was sie schätzen, was sie wollen und wie sie die Welt sehen. Die Herausforderung für den Designer besteht darin, dies im Kontext seines Designs zu synthetisieren. In dem Film“High Noon“ scheitert Gary Coopers Charakter an seiner Unfähigkeit, sich mit den Bürgern in einer korrelierbaren Art und Weise zu verbinden und zu kommunizieren. So hoffen die Menschen auf sein Verschwinden und starten gegen eine völlig allein stehende, bewaffnete Menge. Kurzum, Empathie ist alles!

Schritt 2 – Definieren

Jede Designarbeit erfordert ein Leitbild, um Klarheit und Konzentration in Ihre Arbeit zu bringen. Was genau versuchen Sie zu übertragen? Was und wen sprechen Sie an? Was bringst du mit auf den Tisch? Manchmal kann eine Problemanweisung zu einem Wort verdichtet werden, fast ein Mantra, das als Leitsatz fungiert, und manchmal ist es zu komplex, um es auch in einem Absatz zu verdichten. Solange Sie an das Ziel gelangen, das Sie für sich und Ihren Benutzer erreicht haben, wie Sie dort angekommen sind, kümmert es Sie wenig.

Design Gedankenphase Empathie, Definieren, Ideieren, Prototyp, Test.

Schritt 3 – Idee

Was das Design-Denken von anderen empirischen Denkformen unterscheidet, ist der Vorrang des breit angelegten Denkens, das bei Bedarf stumpfsinnig ist, bis hin zu interessanten Lösungen. Die erste Regel des Brainstormings besagt, dass es keine Regeln gibt, alle Ideen sind willkommen und ermutigt. Ideation gibt uns bessere Antworten auf unsere Probleme und gibt uns eine bessere Vorstellung von einem Prototyp, der seine Nutzer begeistern kann. Kreatives Denken, viele Stimmen und Lösungen helfen uns, das beste Produkt für den Anwender zu schaffen.

Schritt 4 – Prototyp

Wie misst man die Reaktionen der Nutzer vor der großen Endoffenbarung? Der Prozess des Design-Denkens in all seinen Phasen wirft viele spannende Fragen auf:“Wird es funktionieren? oder „Wie werden sie reagieren“? oder gar „werden sie es auch bekommen? Der beste Weg, diese Ängste zu besänftigen, ist die Erstellung eines Prototyps, einer Demo oder eines Testmodells, wenn Sie möchten. Das kann praktisch alles sein, wofür sich der Anwender engagiert, und deshalb liefert uns der Designprozess oft interessante Ideen für einen soliden Prototypen.

Schritt 5 – Testen

Sobald Sie Ihre Prototypen abgeschickt haben, besteht der nächste natürliche Schritt darin, Feedback von den Nutzern über ihre Erfahrungen mit der Interaktion mit ihnen einzuholen. Die Art und Weise, wie Sie dies tun, kann auch Ihre Benutzer ansprechen, wodurch Sie persönlicher und relationaler werden. Wie bereits erwähnt, geht es nur um Empathie!